Wellington: Klettern, Hofbräuhaus, Museum

Heute ging es nach einem ausgiebigen Frühstück erstmal zur Autowäsche. Ja genau – nach zig Kilometern Schotterpiste war das einstmals weiße Auto nun Sahara-Beige-Grau. Damit wir auf der Südinsel gleich einen ordentlichen Eindruck hinterlassen, wurde also erstmal die BP Tanke in Wellington aufgesucht, denn da gibt es eine Waschstraße.

Nach der Autowäsche haben wir das Auto wieder auf seinen Dauerparkplatz um die Ecke der Jugendherberge gestellt und sind los gezogen. Zuerst ging es an der Waterfront entlang zu einem der renovierten Lagerschuppen, dort gibt es eine Kletterhalle mit 20 Routen. Nach kurzer Einführung in die Sicherung, durften Paul und Lotte auch gleich loslegen. Nach 1 h waren beide fertig und erschöpft. Der Magen knurrte schon wieder.

Da wir gleich nebenan in das Te Papa Museum (so was wie das Nationalmuseum von NZ) wollten, war die nächste Chance der Nahrungsaufnahme das Hofbräuhaus. Paul hatte Käsekrainer mit Pommes, Nicole ein Wiener Schnitzel gemeinsam mit Lotte – und Steffen hatte Fish & Chips! – im Hofbräuhaus Fish & Chips, und auch noch lecker. Dazu ein Hofbräuhaus Bier…

Im Museum Te Papa gibt es zur Zeit eine Sonderausstellung über den 1. Weltkrieg und die Schlacht um Gallipoli, wo die Neuseeländer gemeinsam mit den Briten gegen die Türken und die Deutschen kämpften. War sehr interessant. Es gibt viel zum ausprobieren und die Kinder haben sich keine Sekunde gelangweilt. Nach der Kriegsthematik gingen wir dann in den Natur-Teil. Dort konnten wir etwas über die Neuseeländische Vogelwelt lernen (der größte Vogel, der Moa war 3m hoch und 250 Kg schwer, wurde aber von den Maori und den neueren Siedlern ausgerottet). Ein Riesenkalamar kann man in einem Glasbecken bewundern, eingelegt in Formalin, was ein Riesentier.

Außerdem gibt es eine Ausstellung zum Thema Vulkanismus und Plattentektonik. Paul und Lotte konnten viel ausprobieren. Es gibt auch ein Haus im Museum, in dem ein Erdbeben simuliert wird. Beängstigend. Das letzte große Beben war ja erst im Februar 2011 in Christchurch.

Als nächstes geht es mit der Fähre durch die Cook-Straße auf die Südinsel. Morgen müssen wir um 06.00 Uhr aufstehen, da die Fähre um 09.00 in Richtung Südinsel geht und wir rechtzeitig zum Fahrzeug-Check-in da sein müssen. Die Überfahrt dauert je nach Wetter 3-5 Stunden – für Morgen sind 2 m Wellen und 30 Knoten Wind vorhergesagt, wir sind gespannt.

Also Dann – Gute Nacht bzw. Guten Morgen, liebe Leser.

Einmal Waschen und Legen bitte.
Lotte am Tarzan-Seil
Manna!

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